Fichten und Hexen RomanWaldeinsamkeit statt Vergangenheitsbewältigung: Frederick Heilbronn lehrt Latein und Griechisch am Eliteinternat. Zwar schwelt im Kollegium Ablehnung gegen ihn, dessen Bildungsideale antiquiert schei-nen. Doch weiß Frederick dies auszublenden und sich als Ablenkung dem Idyll des Harzer Waldes anzuvertrauen. In der Hitze eines Sommers ent-puppt sich jedoch die Illusion dieses Idylls. Fredericks Moralisieren und der Versuch, eine Gedenkstätte zur Sippenhaft einzurichten, treffen auf derart Schweigen und Desinteresse, dass Frederick den Aufstand wagt. Erst ein Brandanschlag setzt dem ein Ende und fördert die Wahrheit im Ort zu Tage.

Fichten und Hexen erzählt vom Ende der verwalteten Erinnerungskultur. Durch Montage von Erzählung und Tagebuch entsteht ein poetisches Panorama, in dem Symbolik und Realität ineinander aufgehen.

Roman, ~250 Seiten, unveröffentlicht. Leseprobe.

Auf Anfrage versende ich gedruckte Exemplare von Fichten und Hexen. Da ich mit dem belletristischen Werk auf der Suche nach einem geeigneten Verlag bin, ist dies zur Zeit jedoch nur eingeschränkt möglich.

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